Zyklusbegleitende Pflege: Deine Pflege im Rhythmus des Zyklus
Deine Haut kann sich im Laufe des Zyklus verändern – warum also nicht auch die Pflege daran orientieren? Hier findest Du einen sanften Leitfaden für zyklusbewusste Skincare.
Warum zyklussynchrone Pflege für viele sinnvoll ist
Der Menstruationszyklus kann sich bei manchen Menschen auf Hautgefühl, Talgproduktion, Feuchtigkeitsbedarf und Empfindlichkeit auswirken.¹ Wer diese Veränderungen bei sich beobachtet, kann die eigene Pflegeroutine flexibel anpassen – statt immer die gleiche Routine zu verwenden.
Menstruation: sanft und beruhigend
In dieser Phase empfinden viele ihre Haut als empfindlicher oder trockener. Eine milde Pflegeroutine mit beruhigenden und gut verträglichen Formulierungen wird häufig als angenehm empfunden. Starke Peelings oder intensive Wirkstoffe werden in dieser Zeit oft reduziert.
Follikelphase: pflegend und aufbauend
Viele nehmen in dieser Phase ein ausgeglicheneres Hautgefühl wahr. Die Haut wird häufig als aufnahmefähiger für Pflegeprodukte beschrieben, weshalb pflegende Routinen hier gut integriert werden können.
Ovulation: reduziert und schützend
In dieser Phase wirkt das Hautbild bei manchen besonders ausgeglichen. Eine einfache Routine mit Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz wird häufig als ausreichend empfunden.
Lutealphase: ausgleichend und klärend
In der zweiten Zyklushälfte berichten manche Frauen von einem erhöhten Talggefühl. Leichte, ausgleichende Formulierungen – etwa mit Niacinamid – werden häufig in dieser Phase verwendet, um das Hautgefühl zu begleiten.¹
Sanfter Tipp:
Das Glow Night Serum ist für verschiedene Hautbedürfnisse formuliert und kann in unterschiedlichen Zyklusphasen als Teil der Abendroutine verwendet werden.
FAQ
Muss ich meine Routine wirklich jeden Monat anpassen?
Nein. Zyklussynchrone Pflege kann aber helfen, die Haut bewusster zu beobachten und flexibel zu reagieren.
Funktioniert zyklussynchrone Skincare auch mit Pille?
Unter hormoneller Verhütung können sich Hautveränderungen anders zeigen oder weniger zyklusabhängig sein. Dennoch berichten manche Frauen auch hier von Schwankungen im Hautbild.
Literaturverweis:
¹ Zouboulis, C. C., & Makrantonaki, E. (2011). Hormones and skin aging. Dermato-Endocrinology, 3(3), 180–192. https://doi.org/10.4161/derm.3.3.15747